Wie unterscheiden sich die Systeme der GKV und PKV?
Bevor man sich für eine Wechsel in die private Krankenversicherung entscheidet sollte man sich die Unterschiede der beiden Krankenversicherungssysteme vor Augen halten. Dem Sachleistungsprinzip der GKV und dem Kostenerstattungsprinzip der PKV.Das Modell GKV
Die gesetzliche Krankenversicherung folgt dem Prinzip der Sachleistung. Sie haben ein gesetzliches vorgegebenes Vertragsverhältnis mit Ihrer Krankenkasse oder Betriebskrankenkasse die Ihnen Leistungen aus dem Sozialgesetzbuch zusichert. Diese Leistungen sind keine Leistungen die dauerhaft garantiert sind. Daher wurden diese Leistungen auch schon in der Vergangenheit durch den Gesetzgeber stark verändert.Ärzte und Krankenhäuser müssen nach umfangreichen Abrechnungsvorschriften und strengen Richtlinien Ihre Leistungen abrechnen. Dabei müssen diese auf Fallpauschalen, Budgets und Festbeträge achten und nach dem Gebot der Wirtschaftlichkeit handeln. Diese Gebot ist im §§12 und 92 des fünften Sozialgesetzbuches geregelt und fordert nicht die beste medizinische, sondern die wirtschaftlichste Behandlung des Patienten.
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Die Budgetüberschreitung
Ärzte werden bei einer Budgetüberschreitung die Hände gebunden und werden in der Behandlung des Patienten teilweise handlungsunfähig. In solchen Fällen verdient der Arzt kein Geld bei der Behandlung und muss gegebenfalls die Kosten für Medikamente selbst tragen.
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Finanzierung des GKV-Systems
Das System der GKV wird über ein solidarisches Finanzierungsmodell (§3 SGB V) gedeckt dem Sogenannten Umlageverfahren. Die Leistungen der Krankenversicherung werden durch Beitrage der Mitglieder und deren Arbeitgeber finanziert. Für versicherte Familienangehörige (z.B. Kinder) werden keine Beitrage erhoben. So kommt es zu dieser Situation das viele Mitglieder Leistungen beanspruchen auch wenn diese keine Beiträge zahlen. Die Beitragseinnahmen müssen aber direkt die Kosten tragen. Problematisch ist diese jedoch wenn dieGesundheitskosten durch steigende Lebenserwartungen oder medizinischem Fortschritt nicht mehr gedeckt werden können.Arbeitslosigkeit oder sinkende Einkommen haben ebenfalls ein negativen Einfluss auf das Umlageverfahren. So steigen die Beiträge und die Leitungen sinken.
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Das Modell PKV
Ein entscheidender unterschied ist zur GKV ist das Leistungen in der PKV nicht sinken können. Diese sind festgeschrieben und können sich nur verbessern. Der zweite große Unterschied besteht darin das der Arzt keine Vertragsverhältnis mit der Krankenversicherung hat sondern mit dem Patienten. Der Arzt kann dem Patienten so eine optimale Behandlung auf modernstem Standart geben.Für die Kosten der Behandlung stellt der Arzt dem Patienten eine Rechnung die dieser begleichen muss.
Der Arzt kann Sie nun nach Ihren wünschen Behandeln. Diese unterliegt natürlich auch gewissen Abrechnungsrichtlinien (Gebührenordnung für Ärzte). Es können aber auch Honoravereinbarungen getroffen werden.
Genauer betrachtet sind Privatepatienten Selbstzahler. Jedoch bekommen Sie die versicherten Leistungen von Ihrer PKV zurückerstattet. Für den Arzt ist es jedoch nicht interessant welche Leistungen von der PKV erstattet werden.
Ein guter Tarif in der PKV ist daher entscheidend damit es im Leistungsfall keine unangenehme Überraschung gibt.
Vergleich und Angebot zur privaten Krankenversicherung
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*Hohe Einsparungen möglich!
*Kostenloses und unverbindliches Angebot
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Demografischer Wandel
in Deutschland
Das derzeitige Gesundheitssystem steht angesichts der demografischen Entwicklung und der gleichzeitigen Finanzierung per Umlageverfahren vor großen Problemen.Hier einige Beiträge der Bundesärztekammer zu diesem Thema:
>> zum Filmbeitrag <<
Das Billige, nicht das Beste
Wie Ärzte auf Kosten der Patienten sparen müssen
Ein Beitrag von Panorama im ARD>> Zum Filmbeitrag <<
